Spiele gegeneinander
Neunzehn Versus-Spiele. Jedes davon lässt sich einzeln starten oder in
einem Turnier hintereinander spielen, bei dem die Punkte zusammengezählt
werden.
Reaktionsduell
2–4 Spieler · Steuerung: eine Taste
Der Bildschirm wartet, und irgendwann springt er auf Grün. Wer dann als
Erster tippt, gewinnt den Durchgang — wer zu früh tippt, hat ihn
verloren. Am Ende sieht jeder seine eigene Zeit auf die Millisekunde
genau, auch wenn zwei im selben Moment gedrückt haben.
Pong Royale
2–4 Spieler · Steuerung: Schieberegler
Pong, aber mit bis zu vier Schlägern rund um das Feld. Jeder verteidigt
seine eigene Kante und hat drei Leben; wessen Leben aufgebraucht sind,
dessen Seite wird zur Wand und das Feld wird für die Übrigen enger. Der
Ball wird mit jedem Treffer ein Stück schneller.
Tetris Race
2–4 Spieler · Steuerung: Tasten für Drehen, Links, Rechts, Fallen
Zwei bis vier getrennte Felder nebeneinander auf demselben Bildschirm.
Es geht nicht darum, möglichst lange durchzuhalten, sondern schneller
Reihen wegzuräumen als die anderen. Man sieht jederzeit, wie weit die
Nachbarn sind — das ist der eigentliche Druck.
Kart Race
2–4 Spieler · Steuerung: Joystick, Gas, Bremse, Drift
Rundkurs von oben, alle Karts gleichzeitig im Bild. In den engen Kurven
kommt man ohne die Drifttaste kaum sauber herum, und wer zu früh
wieder aufs Gas geht, steht quer. Eine Runde zählt nur, wenn sie in
Fahrtrichtung gefahren wurde — rückwärts über die Linie bringt nichts.
Tank Battle
2–4 Spieler · Steuerung: zwei Joysticks und Schuss
Panzerduell von oben im Stil der alten Combat-Klassiker. Der linke
Daumen fährt, der rechte zielt unabhängig davon. Die Kugel prallt ein-
bis zweimal von den Wänden ab, und ein einziger Treffer genügt — die
besten Schüsse sind deshalb die um die Ecke.
Fußball
2–4 Spieler · Steuerung: Joystick und Schuss
Kurzes Match auf kleinem Feld: zu zweit eins gegen eins, zu viert zwei
gegen zwei, zu dritt einer gegen zwei — der Einzelne ist dafür etwas
größer. Wenn zwei gleichzeitig am Ball sind, bekommt ihn der, der
wirklich näher dran ist.
Meteor Dodge
2–4 Spieler · Steuerung: Joystick und Stoßen
Von oben schlagen Meteore ein, und die sicheren Flächen werden immer
kleiner. Ausweichen allein gewinnt das Spiel nicht: mit der Stoßtaste
schiebt man die anderen dorthin, wo gleich etwas herunterkommt.
Hot Potato
2–4 Spieler · Steuerung: Joystick und Abgeben
Eine tickende Bombe wandert per Berührung weiter, und niemand sieht,
wie viel Zeit noch bleibt — man hört es nur schneller ticken. Wer sie
hält, ist eine Spur schneller als die anderen; das reicht gerade so,
um jemanden zu stellen. Im Feld stehen Kisten: hinter ihnen ist man
in Deckung, denn abgeben lässt sich die Bombe nur bei freier Sicht.
Knockout
2–4 Spieler · Steuerung: Richtung und Kraft ziehen
Rundenbasiertes Schubsen auf einer Eisfläche. Jeder legt in seiner
Phase Richtung und Kraft fest, danach wird für alle gleichzeitig
aufgelöst. Wer über die Kante rutscht, ist draußen — und wer zu fest
zieht, rutscht gern selbst mit.
Boxen-Ring
2–4 Spieler, immer einer gegen einen · Steuerung: Schlagen, Blocken, Kontern
Ein Timing-Duell, ausdrücklich kein Tastenhämmern: Der Konter schlägt
den Schlag, der Block schlägt den Konter. Bei mehr als zwei Spielern
boxt jeder einmal gegen jeden, die Pausen verteilen sich gleichmäßig.
Gehen beide im selben Moment zu Boden, zählt das als Doppel-K.o.
Zeitgefühl
2–4 Spieler · Steuerung: eine Taste
Eine Zielzeit wird angezeigt, der Timer läuft zwei Sekunden sichtbar —
und verschwindet dann hinter Fragezeichen. Ab da zählt nur noch das
Bauchgefühl: Stopp drücken, wenn die Zeit herum sein müsste. Fünf
Runden, danach weiß man, wer eine innere Uhr hat.
Duell-Reflex
2–4 Spieler, immer einer gegen einen · Steuerung: eine Taste
Western-Standoff: zwei Figuren, eine lange Stille, dann das Signal. Ein
Schuss davor ist ein Fehlstart und verliert die Runde sofort. Jedes
Duell geht über drei Runden, und bei mehr als zwei Spielern tritt jeder
einmal gegen jeden an.
Asteroiden-Arena
2–4 Spieler · Steuerung: Joystick und Schuss
Freiflug im Asteroidenfeld, mit Trägheit: Schub gibt es, eine Bremse
nicht. Wer trifft, sammelt Punkte; wer in einen Brocken fliegt,
verliert welche. Am Ende gewinnt nicht der Wildeste, sondern der, der
seinen Schwung im Griff hatte.
Knochenmühle
2–4 Spieler · Steuerung: Springen und Ducken
Alle stehen nebeneinander, von rechts rollen Stachelwalzen heran: hohe
überspringen, niedrige unterducken. Jeder Treffer schiebt die Figur ein
Stück Richtung Lava, und verlorener Boden bleibt verloren — es läuft
niemand von selbst wieder nach vorn. Drei Runden, die Walzen werden
stetig schneller.
Fallender Boden
2–4 Spieler · Steuerung: Joystick und Springen
Jede Kachel, die jemand betritt, zündet — anderthalb Sekunden später
fällt sie weg. Stehenbleiben verlängert nichts, und Warten hilft
ebenfalls nicht: Das Feld verschwindet ohnehin unter allen Füßen
gleichzeitig. Die letzte halbe Sekunde vor dem Einsturz zittert die
Kachel sichtbar. Der Sprung trägt genau über ein Loch — weiter kommt
niemand, egal wie weit der Daumen den Stick schiebt.
Laserfeld
2–4 Spieler · Steuerung: Joystick und Springen
Über die Plattform ziehen Laserstrahlen, erst einzeln und langsam,
später in Mustern aus mehreren Richtungen. Springen ist die einzige
Antwort darauf, und mit jeder Runde bleibt weniger Zeit zum Zielen.
Letzter Überlebender gewinnt die Runde.
Sumo-Schubsen
2–4 Spieler · Steuerung: Joystick und Schubsen
Runde Plattform ohne Geländer, und sie schrumpft mit der Zeit. Die
Figuren laufen absichtlich schwer und lassen sich nicht abrupt
anhalten. Der Schubser wirkt nur nach vorn und stößt einen selbst ein
Stück zurück — am Rand hat man sich damit schon selbst hinuntergeholfen.
Flatterflug
2–4 Spieler · Steuerung: eine Taste
Vier Vögel auf vier festen Spuren, ein Knopf, entgegenkommende Röhren.
Mit jeder Runde wird es schneller und die Lücken werden kleiner. Boden
und Decke halten die Vögel nur auf, tödlich ist allein die Röhre — und
die Vögel fliegen durcheinander hindurch, statt sich gegenseitig
abzudrängen.
Zeitspur
2–4 Spieler · Steuerung: nur Joystick
Lichtspur-Duell: Jeder zieht eine leuchtende Linie hinter sich her, und
die bleibt liegen. Das Tempo ist konstant, gelenkt wird absolut — die
Richtung des Daumens ist der Kurs, nicht eine Drehrichtung. Wer den
Rand, eine fremde oder die eigene Spur berührt, ist sofort raus.
Häufige Fragen
Was vor dem ersten Spielabend meistens gefragt wird.
Brauche ich eine App?
Nein. Pocket Arcade läuft vollständig im Browser — auf dem Fernseher, dem Beamer oder dem Laptop genauso wie auf den Handys. Es gibt nichts zu installieren und nichts zu aktualisieren; ihr öffnet eine Adresse und spielt.
Was kostet Pocket Arcade?
Nichts. Alle Spiele sind kostenlos, es gibt keine Werbung, keine Käufe im Spiel und keine kostenpflichtige Version, in der mehr freigeschaltet wäre.
Muss ich mich anmelden?
Nein. Es gibt kein Konto, keine E-Mail-Adresse und kein Passwort. Ihr gebt beim Beitreten nur einen Spielernamen ein, und der steht ausschließlich im Arbeitsspeicher des Servers — mit der Lobby ist er wieder weg.
Welche Geräte brauchen wir?
Einen großen Bildschirm für das Spielfeld — Fernseher, Beamer, Monitor oder Laptop — und für jede Person ein Handy als Controller. Der große Bildschirm muss nur einen aktuellen Browser haben; ein Smart-TV, ein angeschlossener Laptop oder ein Streaming-Stick tun es alle.
Wie viele Leute können mitspielen?
Zwei bis vier gleichzeitig. Das ist bewusst so gewählt: die Spielfelder sind auf vier Farben ausgelegt, und bei mehr Handys geht die Übersicht auf dem Fernseher verloren.
Müssen alle im selben WLAN sein?
Technisch nicht — die Handys verbinden sich über das Internet, nicht direkt mit dem Fernseher. Im selben Raum solltet ihr trotzdem sitzen, denn alle schauen auf denselben Bildschirm.
Wie fangen wir an?
Öffnet pocket-arcade.de auf dem großen Bildschirm und wählt DISPLAY. Dort erscheint ein QR-Code und ein vierstelliger Code. Jedes Handy scannt den Code oder tippt ihn auf der Startseite unter CONTROLLER ein — sobald zwei Geräte drin sind, könnt ihr loslegen.
Gibt es Pocket Arcade auch auf Englisch?
Ja. Oben auf der Startseite lässt sich zwischen Deutsch und Englisch umschalten. Der große Bildschirm gibt die Sprache vor, die Handys übernehmen sie automatisch.